Der Smartphone-Umsatz stieg im ersten Quartal 2017 um 6,35 Prozent

Der Smartphone-Umsatz stieg im ersten Quartal 2017 um 6,35 Prozent

Da sowohl Gartner als auch IDC im ersten Quartal 2017 die Smartphone-Verkäufe belasteten, hat sich ein komplexeres Bild von der Gesundheit dieser Branche ergeben.

Hinweis: Wie immer mittle ich die Verkaufsschätzungen beider Unternehmen.

Laut Gartner und IDC haben Gerätehersteller im ersten Quartal 2017 363,65 Millionen Smartphones verkauft, ein Plus von 6,35 Prozent gegenüber 340,55 Millionen verkauften Smartphones im Vorjahresquartal.

Einige wichtige Ergebnisse:

Das Wachstum war besser als erwartet. Das Umsatzwachstum bei Smartphones überraschte IDC, das ein langsameres Wachstum erwartete.

Kunden geben mehr pro Gerät aus. Laut Gartner geben „Käufer von Mobiltelefonen mehr aus, um ein besseres Telefon zu erhalten, was zu einem Anstieg der durchschnittlichen Verkaufspreise von Telefontypen führt.“ Dies ist natürlich ein weiteres Zeichen der Stärke für den Smartphone-Markt.

Chinesische Smartphone-Hersteller sind auf dem Vormarsch. Während Samsung und Apple die ersten beiden Plätze belegten, sind die nächsten drei Anbieter – Huawei, Oppo und Vivo – in China ansässig und steigern den Umsatz sehr schnell. Und dies kommt zu einer Zeit, in der Samsung und Apple aus Sicht der Marktanteile still sitzen oder sogar zurückgehen.

Samsung kämpfte. Während Samsung in diesem Quartal aufgrund des Blockbuster-Starts des Galaxy S8 eine schöne Erholung verzeichnen sollte, gab es im ersten Quartal mit einem leicht rückläufigen Absatz keine solche Beeinträchtigung. Trotzdem hat Samsung mit einem Marktanteil von rund 22 Prozent immer noch einen starken Vorsprung gegenüber der Konkurrenz.

Apples Verkaufsmaschine ist flach ausgekleidet. Der Marktanteil von Apple ging im Quartal leicht auf 14,3 Prozent zurück. Was Sinn macht, da die iPhone-Verkäufe im Jahresvergleich im Wesentlichen unverändert blieben.

Huawei dominiert China. Mit einem Marktanteil von 9,4 Prozent droht Huawei Apple zu überholen, vor allem dank seiner beherrschenden Stellung in China.