Google Chrome 79 bietet keinen Passwortschutz und keine anderen Sicherheitsmaßnahmen

Ist Ihr Passwort sicher genug, um Verstöße zu umgehen?

Datensicherheit war in der Online-Welt schon immer eine ziemlich große Sache, besonders jetzt, wo die Menschen sehr besorgt darüber sind, wie ihre persönlichen Daten verwendet werden. Immer wieder werden Nachrichten über Datenverletzungen, Online-Hacks und Phishing-Aktivitäten online veröffentlicht.

Und haben Sie jemals bemerkt, dass Sie bei der Online-Anmeldung für ein Konto aufgefordert werden, ein Passwort einzugeben, und es gibt einen Indikator dafür, ob Ihr Passwort stark genug ist oder nicht? Wie hat es für Sie geklappt?

Glücklicherweise ist Google auf der Suche nach der Sicherheit aller. Das Technologieunternehmen hat gerade eine Funktion zur Kennwortprüfung eingeführt, die vollständig in die Desktop- und Mobilversionen von Chrome 79 integriert wird.

Google Chrome 79-Kennwortschutzfunktion

Google Chrome 79-KennwortschutzfunktionGoogle Chrome 79-Kennwortschutzfunktion

In der Vergangenheit gab es bereits viele Datenlecks, die nicht nur kleine Benutzer, sondern auch die großen Namen in ihren jeweiligen Bereichen betrafen. Nehmen wir zum Beispiel den Facebook-Skandal von Cambridge Analytica. Dies war jedoch ein ziemlich kontrollierter Fall, da das Unternehmen genau wusste, wer die Daten erhalten hatte und welche Absichten sie mit ihnen hatten.

Aber was ist, wenn dies nicht der Fall ist? Was passiert, wenn Ihnen und all Ihren Informationen, einschließlich Ihrer Adresse, Ihrem Arbeitsort und Bankkontodaten, dies passiert?

Besserer Passwortschutz durch vollständig in Google Chrome 79 integrierte Warnungen vor VerstößenBesserer Passwortschutz durch vollständig in Google Chrome 79 integrierte Warnungen vor Verstößen

Aber lassen Sie uns zunächst verstehen, wie Hacker in die Informationen der Benutzer gelangen und diese zu ihrem Vorteil ausnutzen. Bist du bereit mehr zu wissen?

In den meisten Fällen kann nicht festgestellt werden, dass die Daten, die Sie auf einer Website eingegeben haben, direkt in die Datenbank der Website gelangen und dort verbleiben oder einen Zwischenpunkt durchlaufen.

Zunächst startete das Unternehmen den Passwortschutz mit Warnungen vor Verstößen. Google hat diesen Passwortschutz dann in die Google-Konten der Nutzer integriert. Zum Glück hat Google hart daran gearbeitet, seinen Chrome-Nutzern verbesserte Sicherheitsfunktionen zur Verfügung zu stellen.

Jetzt hat der Technologieriese die neueste Version des Chrome-Browsers herausgebracht, die mit mehr Datenschutzfunktionen ausgestattet ist. Mit dem neuen Chrome 79 bietet Google Nutzern erweiterten Passwortschutz und Anti-Phishing-Funktionen.

Chrome 79: Verbesserter Passwortschutz und Anti-Phishing-Funktionen

Google hat in einem Blogbeitrag die Details zur Funktionsweise der Kennwortschutzfunktion veröffentlichtGoogle hat in einem Blogbeitrag die Details zur Funktionsweise der Kennwortschutzfunktion veröffentlicht

In einem kürzlich veröffentlichten Blog-Beitrag hat das Technologieunternehmen seine Pläne bekannt gegeben, mit der Veröffentlichung von Chrome 79 einen besseren Passwortschutz bereitzustellen. Und das ist noch nicht alles. Google warnt die Nutzer sogar davor, ob ihre Passwörter beim Surfen verletzt wurden.

In einem separaten Beitrag hat Google außerdem detailliert beschrieben, wie die Funktion funktioniert. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Google verletzte Benutzernamen und Passwörter in Hash- und Verschlüsselungsform mit einem privaten Schlüssel speichert. Jedes Mal, wenn ein Nutzer seine Anmeldeinformationen für eine Website eingibt, sendet der Browser die gehashte und verschlüsselte Kopie an die Server von Google.

Und wenn es jemals eine Übereinstimmung gibt, benachrichtigt der Browser den Benutzer über einen möglichen Verstoß und fordert ihn auf, sein Passwort zu ändern. Laut Google bleiben die Anmeldeinformationen der Nutzer aufgrund der Verschlüsselung auch vor Google verborgen.

Fotoquelle: GoogleFotoquelle: Google

Und wenn es darum geht, verletzte Anmeldeinformationen zu erkennen, erklärte Google, dass sie eine private Schnittmenge mit einer Blinding-Technik verwenden. Diese Technik wendet dann mehrere Verschlüsselungsebenen an und ermöglicht den Abgleich verschlüsselter Anmeldeinformationen mit denen, die bereits in verschlüsselter Form bei Google gespeichert wurden.

Phishing-Schutz und verbesserte Vorhersage

Google hat seine Nutzer immer vor Phishing und bösartigen Websites gewarnt. Aber wissen Sie, wo das Problem liegt? Einige Websites können sich immer noch ihrer Entdeckung entziehen.

Und hier sind die guten Nachrichten:

Google Chrome 79 bietet Phishing-Schutz in Echtzeit. Dadurch werden die gewünschten URLs der Nutzer in Echtzeit mit den in der sicheren Liste von Google aufgeführten URLs abgeglichen. Und wenn es keine Übereinstimmung gibt, benachrichtigt der Browser die Benutzer über die gefährlichen Websites. Das Unternehmen geht davon aus, dass dies den Nutzern 30% mehr Schutz vor Phishing und irreführenden Websites bietet.

Darüber hinaus führte das Technologieunternehmen einen verbesserten Vorhersageschutz ein. Die Funktion war bereits für Benutzer verfügbar, die den Verlauf synchronisiert haben. Sie funktioniert jetzt auch für Benutzer, die nicht synchronisieren.

Diese Funktion erkennt, wann immer ein Benutzer die geschützten Kennwörter für eine andere Site eingibt. Diese Passwörter werden mit dem Google Password Manager oder dem Passwort des Google-Kontos gespeichert. Es wird die URL der Site mit der sicheren Liste abgleichen und den Benutzer warnen, sobald ein Phishing-Versuch erkannt wurde.

Und hol dir das:

Google geht davon aus, dass dank dieser Phishing-Schutzfunktion Hunderte Millionen Menschen mehr geschützt werden. Unter dem Strich sollten wir Nutzer trotz des zusätzlichen Schutzes von Google für uns immer noch wachsam sein.