Google leuchtet bei In-App-Abonnements und beim Zugriff auf Standortdaten auf

Apps und Dienste aus dem Google Play Store werden von Entwicklern auf verschiedene Weise monetarisiert. Sie sind entweder kostenlos erhältlich und enthalten Werbung, oder der Benutzer kann diese oder jene Anwendung direkt erwerben.

Einige Anwendungen verwenden jedoch jeweils ein Abonnementsystem. Abonnements oder bieten eine kostenlose Nutzung für einen bestimmten Zeitraum an, wenn der Kunde erst nach Ablauf der Frist mit der Zahlung des Dienstes beginnt.

Anwendungsentwickler, die diese Methoden verwenden, haben Benutzer nicht immer korrekt darüber informiert, wofür sie tatsächlich bezahlen. Google hat beschlossen, die Transparenz in dieser Hinsicht zu erhöhen.

Entwickler müssen in ihren Anwendungen klar angeben, was genau das Abonnement enthält, wie lange es gültig ist, wie viel es kostet und vor allem müssen sie den Prozess der Kündigung des Abonnements sowie die kostenlosen Testzeiträume vereinfachen.

AbonnementsTransparente Übermittlung von Abonnementinformationen vs. falsche Angaben.

Entwickler müssen ihre neuen Play Store-Bedingungen bis zum 16. Juni einhalten. Nach diesem Datum sollte es nicht mehr vorkommen, dass der Benutzer diese oder jene Anwendung abonniert, ohne genau zu wissen, wofür und wie viel er für welche Zeit bezahlt. Google hat die Neuigkeiten in einem Entwicklerblog angekündigt.

EDITORIAL TIPP

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Standortdaten

Eine erhöhte Transparenz wirkt sich auch darauf aus, wie Anwendungen auf Standortinformationen zugreifen. Google überprüft alle Anwendungen, die auf Systemstandortdaten zugreifen.

Anwendungen, die auf den Speicherort zugreifen möchten, wenn sie nicht aktiv sind, benötigen zunächst die Berechtigung der Play Store-Administratoren. Google möchte den unnötigen Zugriff auf Standortdaten reduzieren, da es sich um vertrauliche Informationen handelt.

Beispielsweise können soziale Netzwerke, Rettungsanwendungen oder z. gemeinsamer Taxiservice. Umgekehrt muss die lokale Lebensmittelanwendung keine Standortinformationen abrufen, auch wenn sie nicht aktiv ist.

Z.B. Bankanwendungen verwenden diese Informationen, um ihren Kunden den Standort von Filialen und Geldautomaten anzuzeigen. Entwickler müssen ihre Anwendungen bis November an die neuen Bedingungen anpassen.

Die neuen, strengeren Bedingungen für Anwendungsentwickler stehen im Einklang mit der Entwicklung einer neuen Version des Android 11-Betriebssystems, bei der der Schutz personenbezogener Daten noch stärker in den Vordergrund gerückt wird. Die erste Beta-Version des Systems, die für ausgewählte Geräte entwickelt wurde, soll irgendwann im Mai dieses Jahres von Google veröffentlicht werden.