Laut Forschern lauert Malware in Kinder-Apps im Play Store

Forscher finden Malware in Apps: eine Art alltägliches Ereignis.

Der Play Store beherbergt Millionen und Abermillionen von Apps. Es ist nicht neu, dass einige von ihnen von gefährlicher Malware geplagt sind.

Diese Apps werden schließlich aus dem Store entfernt, jedoch erst, wenn einige Benutzer infiziert wurden.

Und jetzt haben Sicherheitsforscher eine weitere Malware entdeckt. Dieses Mal lauert es in den Apps für Kinder im Play Store.

Malware in Kinder-Apps im Play Store

Malware in Kinder-Apps im Play StoreMalware in Kinder-Apps im Play Store

Seit Jahren bemüht sich Google, böswillige Apps daran zu hindern, in den Play Store zu gelangen. Irgendwie finden einige dieser Apps immer noch ihren Weg ins Innere.

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Schließlich werden diese Apps aus dem Store gezogen. Meistens wurden diese Apps jedoch bereits tausende Male heruntergeladen, wenn nicht sogar millionenfach.

Anfang März hat der Technologieriese bereits 56 Apps entfernt, die harmlos erschienen, aber mit Adware belastet waren.

Die schlechten Nachrichten? Diese Apps wurden bereits mehr als eine Million Mal heruntergeladen.

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In den Apps der Kinder lauert GefahrIn den Apps der Kinder lauert Gefahr

Da die Welt gegen das neuartige Coronavirus kämpft, wird jedem geraten, zu Hause zu bleiben, da viele Länder gesperrt sind.

Schulen auf der ganzen Welt wurden suspendiert, sodass Schüler und Kinder zu Hause bleiben können. Für die Eltern da draußen ist es ein Kampf, ihre Kinder vom Lernen abzuhalten und gleichzeitig zu unterhalten.

Es gibt keine andere Möglichkeit, als sich Online-Sites und Apps zuzuwenden, um die Kinder auf dem Laufenden zu halten und zu unterhalten.

Leider sind einige dieser Apps nicht mehr sicher. Forscher aus Check Point Software hat eine neue Art von Malware namens Tekya gefunden, die mehrere Apps im Play Store plagt.

Eltern wenden sich an Online-Sites und Apps, da die Schulen aufgrund der Coronavirus-Pandemie gesperrt wurdenEltern wenden sich an Online-Sites und Apps, da die Schulen aufgrund der Coronavirus-Pandemie gesperrt wurden

In einem Blogbeitrag stellten die Forscher fest, dass die Tekya-Malware die MotionEvent-Aktionen von Android nutzt, um Benutzer zu imitieren, als würden sie auf Anzeigen und Banner von Google AdMob, App Lovin ‘, Facebook und Unity klicken.

Insgesamt gab es laut Forschern 56 Apps, die weltweit fast eine Million Downloads angehäuft hatten. Der Rest der Apps scheint nicht so schädlich zu sein, wie Taschenrechner, Koch-Apps und Übersetzer.

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Zusätzlich richten sich 24 der infizierten Apps an Kinder, hauptsächlich Klone der beliebten Puzzle- und Rennspiele.

Vorsicht vor diesen infizierten Apps…

In den letzten Jahren hat Google seine Sicherheitsmaßnahmen für den Play Store verbessert. Das Technologieunternehmen hatte 790.000 Apps, die gegen seine Play Store-Richtlinien verstießen, verhindert, bevor sie überhaupt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.

Es wird auch darauf hingewiesen, dass die Google Play Protect-Software im Jahr 2019 mehr als 1,9 Milliarden Malware-Installationen von Nicht-Google Play-Quellen verhindert hatte.

Vorsicht vor diesen infizierten Apps ...Vorsicht vor diesen infizierten Apps…

Forscher bei Kontrollpunkt haben festgestellt, dass Tekya sowohl vom Antivirenprodukt VirusTotal als auch von Google Play Protect nicht erkannt wurde. Dies bedeutet, dass Google zwar seine Sicherheit verbessert hat, sich die Nutzer jedoch nicht einfach darauf verlassen können.

Da uns allen geraten wird, zu Hause zu bleiben, ist dies eine Sache, bei der Android-Benutzer vorsichtig sein sollten. Wir sind nicht nur anfällig für das neuartige Coronavirus, sondern auch für die virtuellen, die unsere Smartphones und PCs infizieren könnten.

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