Sony startet seine eigene Taxi-Hailer-App in Tokio mit dem Namen S.Ride

In einem von Sony geführten Joint Venture hat das Unternehmen heute in Tokio eine eigene Taxi-Hagel-App gestartet. Und das macht Sony mit seinen Diensten, die seinen Verbrauchern angeboten werden, sehr vielfältig.

Im Laufe der Jahre hat Sony intelligente Innovationen wie Bravia-Fernseher, Playstation-Spielekonsolen und Xperia-Smartphones entwickelt. Jetzt kann es ein anderes Element aus seiner Bucket-Liste abhaken.

Sonys eigene Taxi-Hagel-App

Ein weiterer Eintrag hat seinen Weg in die ungewöhnliche Transportlandschaft Japans gefunden, da die App von Sony gestartet wurde.

Als Joint Venture zwischen Minna no Taxi, übersetzt “Everybody’s Taxi”, Sony Corporation und sechs anderen Taxiunternehmen in Japan, hat es die Uber-ähnliche App gestartet.

Sony betritt Japans TransportlandschaftSony betritt Japans Transportlandschaft

Aber im Gegensatz zu Uber und Lyft ist die S.Ride-App ein Taxi-Hagel, keine App, um mit Zivilisten zu fahren. Im Gegensatz zu Taxidiensten sind Hageldienste in Japan tatsächlich verboten.

Die S.Ride-App ist ab heute verfügbar und ermöglicht es Benutzern, reguläre Taxis zu markieren. Benutzer können die Zahlung auch über Bargeld, Kreditkarten oder eine digitale Geldbörse mit QR-Code abwickeln.

Wofür steht das ‘S’ in S.Ride?

Viele Leute haben spekuliert, wofür das ‘S’ im App-Namen steht. Lustigerweise steht der Name nicht für Sony.

Vielmehr steht es für drei Wörter, die den angebotenen Service der App beschreiben: “einfach”, “intelligent” und “schnell”.

Sony startet am Dienstag in Tokio die S.Ride AppSony startet am Dienstag in Tokio die S.Ride App

Die Benutzeroberfläche der App basiert auf einer Schiebegeste. Sony sagte auch, dass sie Algorithmen für künstliche Intelligenz (KI) integriert hätten, um vorherzusagen, wo die höchste Nachfrage besteht, und um die Fahrer sofort zu versenden.

Damit wird den Benutzern garantiert, dass Taxis nicht zu kurz kommen.

Sonys S.Ride ist nicht der erste seiner Art in Japan

Linie, eine dominierende Chat-App in Japan, hat bereits 2015 eine ähnliche App auf den Markt gebracht. Sie hat mit dem führenden Taxiunternehmen Nihon Kotsu zusammengearbeitet und ihre Dienste wurden erst im vergangenen Jahr eingestellt.

Ein weiterer größerer Wettbewerber wird JapanTaxi sein. Dies ist eine App von Ichiro Kawanabe, Nihon Kotsu, dem CEO und Vorsitzenden des japanischen Taxiverbandes.

Inzwischen ist Uber nur ein winziger Spieler in Japan. Außerdem werden in Tokio nur überwiegend schwarze Premiumautos angeboten, obwohl das Unternehmen bereits eine Partnerschaft mit Taxiunternehmen eingeht.

Es ist noch nicht bekannt, ob der S.Ride ein internationales Debüt geben wird, das ihn nicht nur in Japan allgemein verfügbar machen würde.

Aber jetzt müssen wir abwarten, ob das überhaupt möglich ist. Wir werden Sie mit neuen Informationen von Sony auf den neuesten Stand bringen.